2019-07-23 06:16

Funkig-grooviger Seenachtsfest-Prolog am Freitag

Spiez

Der Verein Musik Kultur Spiez bittet wiederum zum kleinen, feinen Bucht-Musikfestival, Rox am See. Auf die Besucher warten funkig-groovige Sounds.

Der Organisator vom Rox am See, Manuel Schaffer lässt tanzen.

Der Organisator vom Rox am See, Manuel Schaffer lässt tanzen.

(Bild: Jürg Spielmann)

Zwar nicht 94-jährig wie das Seenachtsfest, aber mit seinen vier Jahren auch schon von einer gewissen Tradition: Am Freitag ab 18 Uhr bittet der Verein Musik Kultur Spiez wiederum zum kleinen, feinen Bucht-Musikfestival. Das Rox am See, organisiert von Rox-Bar-Betreiber Manuel Schaffer und rund 20 lokalen freiwilligen Mitstreitern, wartet mit funkig-groovigen Sounds auf.

«Wir verstehen uns als Ergänzung zum Seenachtsfest», sagt Schaffer. So werden die Bands denn auch die gemeinsame Bühne im Rondell bespielen. Dabei handelt es sich zum Teil um alte Bekannte: MGM (Müller, Gerber, Meier) steht für drei Freunde, drei Gitarren und drei Stimmen. Zumindest jene von Span-Frontmann Schörä Müller dürfte vielen ein Begriff sein (19 Uhr). Um 20.30 Uhr betreten die Interlakner Major B die Bühne.

«Frischer, kreativer Sound», so der Organisator – ein Mix aus Funk, Rock, Pop, Reggae. Headliner ist eine Truppe, die nach einigen Jahren Pause die Musikszene wieder zünftig aufmischt: Grand Mother’s Funck. Seit einem Vierteljahrhundert garantiert tanzbare helvetische Klangkunst.

Neu gibt es eine kleine Sidestage von Baff Music, die vor und zwischen den Konzerten von Lehrern und Schülern der lokalen Musikschmiede bespielt wird. «Darauf freue ich mich sehr», meint Manuel Schaffer, «das ist eine gute Sache.» In dieselbe Kategorie fällt, dass die Gemeinde dem Rox am See etwas entgegengekommen ist.

Neu darf nach den Gigs (bis 23.30 Uhr) noch eine Stunde Musik ab Plattenteller erklingen. «Zum Ausklingen des Anlasses ist das wichtig», so der Veranstalter. Schluss ist um ein Uhr früh. Das Festival wird mit «vier, fünf Foodständen» und zwei Bars angerichtet. Der Kulturbändel kostet 20 Franken – «und ist Ehrensache».

jss